2014

Feuerwehrausflug 2014

Unser Feuerwehrausflug fand 2014 am 11. Oktober statt. Wir trafen uns um 07:30 beim Nordeingang des Werkes. Unsere Route führte uns über die Westautobahn bis Ybbs, danach über Wieselburg nach Eisenerz wo ein Besuch des Steirischen Erzberges auf dem Programm stand. Bei herrlichen Sonnenschein und traumhafter Aussicht fuhren wir mit dem Hauly auf die Spitze des Berges.

Der Hauly ist 11,5 m lang, 5,5 m breit und 4,5 m hoch. Die umgebaute Lademulde befindet sich 4 Meter über dem Boden. Der Hauly hat ein Eigengewicht von 55 t und konnte in der Mulde 77 t Gestein aufnehmen. Das ergibt somit ein Gesamtgewicht von 132 t in beladenem Zustand. Dieses Gewicht wird unser Hauly jedoch nicht erreichen, denn heute bietet er 62 Besuchern Platz.

Angetrieben wird der Hauly von einem 860 PS V-12 4 Takt Cummins Motor, der stündliche Verbrauch beträgt ca. 50 bis 55 Liter Treibstoff, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Automatikgetriebe mit 6 Vorwärts- und einem Rückwärtsgang. Der Hauly hat sechs Reifen, ein Reifen hat einen Durchmesser von 2,6 m, ist 70 cm breit, hat ein Gewicht von 1200 kg und kostet € 7.300,--. Das gesamte Fahrzeug kostete 1980 € 429.000,--.

HAULY I ist der betriebsinterne Name, die offizielle Bezeichnung lautet HAULPAK TRUCK 85 C. Er wurde von der Firma WABCO 1980 in Illinois in den USA gebaut und war 11 Jahre hier am Steirischen Erzberg in Einsatz.

Im Anschluss an die Fahrt über den Erzberg wurde noch das Schaubergwerk besichtigt. Auf einem etwa 800m langen Rundgang durch die Grube wird in eindrucksvoller Weise die Aus- und Vorrichtungsarbeiten, sowie die Methoden zum untertägigen Abbau des Erzes dargestellt. In vielen Details werden die Entwicklung des Bohr- und Sprengwesens, der Lade- und Fördertechnik, sowie die Sicherung des Grubengebäudes durch verschiedene Ausbauarten gezeigt.

 

In Ihrer Traditionsverbundenheit haben die Knappen des Steirischen Erzberges auch Ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Barbara, einen Ehrenplatz in Form der Barbara-Kapelle geschaffen.

 

Große Begeisterung erntet die original nachgestellte Sprengung. Diese simuliert das sekundenschnelle Hereingewinnen von 60 Tonnen Gestein in einem 10m² großen Stollen. Grelle Blitze durchzucken das Dunkel des Stollenlabyrinths, unter ohrenbetäubendem Getöse und aufsteigendem Pulverdampf ist der Schaubergwerksbesucher mitten im Geschehen.

Nach dem Mittagessen in Eisenerz ging unsere Fahrt weiter nach Leoben – Göss, wo wir eine Führung durch das Brauereimuseum der Brauerei machten. Im Zuge der Landesausstellung 1997 wurde die um 1900 errichtete Mälzerei mit ihren Schüttböden zu einem modernen Biermuseum umgebaut und ab 1998 durch die Brau Union Österreich AG als Eigentümer der Gösser Brauerei geführt. Der außen klar gegliederte Industriebau bietet auf 1200 m2 in zwei Etagen die Themen Trink- und Bierkultur. Schaustücke aus der Frühzeit der Brauerei, Dokumente und historische Abbildungen, verschiedenste Brauereigeräte, Braukessel, Lagerfässer, Abfüllanlagen, Biergläser, Flaschen, Etiketten, Sprüche und Bierschilder geben Einblick in die Kunst des Bierbrauens.

Uns wurde beim Besuch des Museums auch der Einblick in die heutige Brauerei geboten. Und selbstverständlich musste von den Erwachsenen zu

Im Abschluss der Führung Gösser Bier verkostet werden.

 

 

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